Mahlkammer-Trichter

carina_mahlwerk-mahlkammer-trichterIn der Mahlkammer ist das Holz der Getreidemühle der größten Beanspruchung ausgesetzt. Mit großer Kraft zerreibt der Mahlstein das Korn, das durch die Drehbewegung des Steines an der Außenseite bzw. dem Boden der Mahlkammer schleift.

Abriebe der Mahlkammer können in Ihr Mehl gelangen – daher kommt für uns dafür als Werkstoff nur volles, unbehandeltes und vor allem hartes Holz in Frage (ausgenommen Steinträger und Mahlstein).

Nach neuesten Erkenntnissen wirkt naturbelassenes Buchenholz antibakteriell – altbekannt ist ausserdem, dass Holz auch antistatisch wirkt!

Eine Holzmahlkammer ladet sich beim Mahlen statisch kaum auf und gibt deshalb auch kaum statische Ladungen an das Mehl weiter.

Viele Kunststoffe dagegen sind statisch stark aufladbar. Ein allgemein bekanntes, sichtbares und spürbares Zeichen bei der Entladung von z.B. Kunststoffen ist der sogenannte elektrische Schlag/Funke.

Bei uns, den Salzburger Getreidemühlen, finden Sie noch alle Getreidemühlen mit einer Mahlkammer, die aus vollem, harten, unbehandelten Buchenholz gefertigt ist – heute schon beinahe eine Rarität!

Fast alle anderen Mühlenhersteller haben sich für lebensmittelechten Kunststoff entschieden – wir jedoch bleiben unserer Tradition treu und bevorzugen Holz.max_mahlwerk-mahlkammer-trichter

Die Reinigung der Mahlkammer ist nicht aufwändig und ist nur von Zeit zu Zeit nötig. Die Mühle laufend zu verwenden ist das Beste was Sie tun können. Dann nisten sich auch keine Motten oder anderes Ungeziefer in Ihrer Mühle ein.

Wenn Sie die Mühle einmal längere Zeit nicht benutzen wollen, dann öffnen Sie die Mühle und saugen Sie mit dem Staubsauger die vorhandenen Mehlreiste heraus. Am besten lassen Sie dann die Salzburger Getreidemühle geöffnet stehen – bei normaler Raumtemperatur.