Der Duft von Brot ist wie Duft der Heimat – Brot richtig würzen

Der Duft von Brot ist wie Duft der Heimat – Brot richtig würzen

Der Duft von Brot ist wie Duft der Heimat

Jeder liebt den Duft von frisch gebackenem Brot. So verlockend, dass man gleich eine Scheibe abschneiden möchte.

Aber woher kommt dieser einladende Geruch?

Früher wurde Brot nur aus Mehl, Wasser und ein wenig Salz hergestellt. Erst viel später begann man mit Gewürzen den Geschmack zu verändern und es entwickelten sich in den verschiedenen Ländern und Regionen eigene Gewürzmischungen und Brotrezepte. Dieses Wissen wurde oft nur von der Großmutter über die Mutter zur Tochter weitergegeben.

Dass Brot auch wirklich gut riecht, dafür sind 3 Faktoren ausschlaggebend:

Der Teig und seine Hefe, wie das Brot gebacken wird und die Gewürze, die verwendet werden.

Die Klassiker für Brotgewürz sind:

  • der appetitanregende und verdauungsfördernde Kümmel
  • der den Magen-Darm-Trankt anregende Anis
  • der beruhigende Fenchel
  • der appetitanregende und ebenfalls verdauungsfördernde Koriander

Somit sind Brotgewürze nicht nur für den guten Geschmack ausschlaggebend, sondern daneben auch gesundheitsfördernd, da zuerst der Appetit und dann die Verdauung angeregt werden.

Mischt man diese vier Zutaten in gleichem Mengenverhältnis (z.B. je 2 Esslöffel) so hat man das klassische österreichische Brotgewürz zur Hand. Je nachdem, ob es ein kräftiges oder mildes Brot werden soll, werden ein bis zwei Esslöffel des Brotgewürzes pro 500 Gramm Mehl gemischt.

Wie immer, ist es am besten, wenn die Gewürze frisch gemahlen werden. Mit eurer Salzburger Getreidemühle könnt ihr die gewünschte Menge mit dem Getreide mit mahlen.

Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass diese frisch gemahlenen Gewürze einen anderen Geruch und Geschmack erzeugen, als fertig abgepackte Gewürze, die meist wochen- oder monatelang im Laden lagern.

Wenn ihr über eine Getreidemühle verfügt, dann mischt die verschiedenen Gewürze und gebt sie zum Getreide zum Mahlen dazu. Getreide und Gewürze frisch mahlen ist Voraussetzung für Backkunst auf höchster Ebene. Die Getreidemühle ist somit auch in keinem Umfang eure Gewürzmühle. Es ist nicht mehr notwendig, die Gewürze auf Vorrat zu mahlen und in einem Behälter aufzubewahren. Denn Aufbewahren bedeutet immer einen Verlust des köstlichen, ursprünglichen Aromas!

Habt einen wunderbaren Tag!

 

Hier kommt ihr noch zu Berti´s besonderer Gewürzmischung: https://www.getreidemuehle.com/de/richtig-wuerzen-aber-wie/

Von | 2018-07-03T11:56:38+00:00 Juli 3rd, 2018|Wissenswertes|Kommentare deaktiviert für Der Duft von Brot ist wie Duft der Heimat – Brot richtig würzen

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