Kann man DAS mahlen?
Finden Sie hier die wichtigsten Antworten welche Produkte und Zutaten gemahlen werden können
Immer wieder werden wir gefragt ob man z.B. Salz, Kaffee, Senfkörner, Weinstein, Kastanien, geröstete Zutaten, und so manches mehr, mahlen kann.
Auch das Mahlen von Mais kann sich schwierig gestalten. Nicht alle Maisarten können gemahlen werden
Maisarten:
Hartmais: Die reifen Körner sind rund - eher auf 2 mal mahlen. Das ist die häufigst in Amerika angebaute Maisart. Zuerst grob schroten und dann nochmals feiner mahlen
Zahnmais: wird sehr häufig in Europa angebaut - vor allem in südlichen Ländern. Dieser ist zu hart und zu groß und kann nicht vermahlen werden.
Puffmais oder sog. Popkornmais kann nicht gemahlen werden
Zuckermais: diesem Mais fehlt ein Gen. Bei der Reife wandelt sich Zucker nicht in Stärke um.
Stärkemais: diese Körner lassen sich am besten vermahlen. In den Gräbern der Inkas und Azteken wurde diese Maisart gefunden.
Wachsmais: hat einen Überzug aus Amylopektin - die Körner sehen wachsartig überzogen aus.
Spelzmais: wird heute kaum noch angebaut. Diese Maisart hat Spelzen (ähnlich Dinkel).
Dies erschwert seine Weiterverarbeitung.
Grundsätzlich können Sie problemlos alle trockenen Saaten vermahlen wie z.B. Weizen, Dinkel, Roggen. Hafer ist schon relativ ölhaltig und muss grob gemahlen werden. Gewürze vermischen Sie am besten mit dem Getreide und mahlen es einfach mit.
Mais zum Beispiel kann auch mit kleineren Mühlen gemahlen werden, wenn dieser zuerst grob und in einem weiteren Durchlauf fein gemahlen wird. Starten Sie zuerst den Motor und lassen Sie den Mais einrieseln. Wenn der Mais besonders groß ist müssen Sie eventuell mit dem Finger ein wenig nachhelfen, dass die Körner durch den Trichter zu den Mahlsteinen gelangen.
Wenn Sie nicht wissen, ob das von Ihnen Gewünschte vermahlen werden kann, dann helfen wir gerne weiter. Um Sie jedoch richtig zu beraten ist es manchmal notwendig, dass Sie uns eine Probe (in entsprechender Menge) zusenden.
Wichtig ist für uns auch zu wissen, in welchen Mengen und in welchem Zeitraum Sie das Mahlgut vermahlen möchten.
Wir probieren dann aus, welche Mühle mit welchem Mahlstein am besten dafür geeignet ist.
Völlig kostenlos natürlich! Eine Mahlprobe senden wir selbstverständlich auch an Sie, damit Sie prüfen können ob das Mahlergebnis Ihren Vorstellungen entspricht.
Wie erhalten Sie das feinste Mehl?
Die größtmögliche Feinheit des Mehles ist von der Kornart und der Trockenheit des Kornes abhängig. Glauben Sie nicht, dass Sie in der Lage sind trockenes Korn von feuchtem zu unterscheiden :-)
In Ihrer Hand fühlt sich Korn meistens trocken an, ob das wirklich so ist, entscheidet letztendlich Ihre Mühle. Vor allem Natursteinmühlen reagieren sehr schnell auf feuchtes Korn. Machen Sie den Schneidetest laut Bedienungsanleitung - das hilft schon ein wenig.
Um zu testen wie fein Ihr Mehl unter besten Bedingungen wird machen Sie folgenden Versuch:
Geben Sie das Korn ca. eine halbe Stunde in den Backofen (50 Grad). Danach abkühlen lassen.
Drehen Sie die Mahlsteine der Mühle (entweder mit dem Gewinde oder dem Holzrad) so weit zusammen, dass Sie die Berührung der Steine (Stein mahlt also in diesem Fall schon gegen Stein) hören. Nun füllen Sie das Korn ein. Diese Einstellung kann man als "brotfein" bezeichnen.
Wenn Sie das feinst mögliche Mehl erhalten wollen, dann drehen Sie nun langsam die Steine weiter zu. Sehen Sie dabei auf den Mehlauslauf. Solange das Mehl ohne zu unterbrechen ausläuft ist alles in Ordnung. Wenn der Mehlfluss stockt, dann müssen Sie schnellstmöglich wieder ein wenig in Richtung "grob" drehen.
So finden Sie heraus wie fein Ihre Salzburger Getreidemühle unter optimalen, gesunden Bedingungen am feinsten mahlt.








