Achtung Allergiker
Betroffene sprechen bei Getreideallergien oder Zöliakie einfach oft von einer "Mehlallergie".
Es muß aber genau zwischen einer echten Allergie auf Getreide und einer Glutenintoleranz in Form der Zöliakie/Sprue unterschieden werden.
Lebensbedrohlich sind beide Allergien so gut wie niemals, sollten aber dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
1888 wurde erstmals das Krankheitsbild Zöliakie beschrieben. 1950 gelang es dem holländischen Arzt Dr. W.K. Dicke, die in verschienen Getreidesorten enthaltene Eiweißgruppe GLUTEN als Auslöser der kindlichen Zöliakie zu identifizieren, für welche man bis dahin keine Ursache hatte finden können.
GLUTEN ist ein Sammelbegriff für das Klebereiweiß in den Getreidesorten Weizen, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Emmer, Kamut, Roggen, Gerste und Hafer.
Urweizensorten wie Dinkel oder Kamut werden von Weizenallergikern jedoch oft problemlos vertragen. Der Organismus von Betroffenen lehnt sichtlich nur die heillos überzücheten Weichweizen und meist auch üblichen Hartweizen ab.
Die Zöliakie stellt als Sonderform der Glutenunverträglichkeit eine Kombination aus Intoleranz, Allergie und Autoimmunstörung dar.
Es kann zu einer chronisch-entzündlichen Schädigung des Dünndarms kommen - zu Mangelerscheinungen und Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Meist verwendet man den Ausdruck Zöliakie nur bei Kindern - bei Erwachsenen ist "Sprue" geläufig.
Zöliakie/Sprue ist nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht heilbar, es existiert auch keine medikamentöse Behandlung.
Sie wird nicht umsonst als Chamäleon unter den Krankheiten bezeichnet, denn sie tritt in unglaublich vielen Masken auf und dürfte für weit mehr chronische Beschwerden verantwortlich sein, als man annimmt.
Wird Gluten konsequent gemieden, fühlt man sich bald wieder gesund und leistungsfähig.
Lassen Sie uns wissen womit wir Ihre Mühle probemahlen dürfen.
Wenn Sie wissen worauf Sie allergisch reagieren dann prüfen Sie genau alle Materialien die zum Bau Ihrer Mühle verwendet wurden.
Für Allergiker kann auch die Auswahl des Mahlwerkes von Bedeutung sein, denn die Abriebe des Mahlwerkes können in geringsten Mengen in das gemahlene Mehl gelangen.
Prüfen Sie daher welchem Mahlwerk Sie den Vorzug geben - dem Stahlmahlwerk, künstlichen oder natürlichen Mahlsteinen.
Wir haben im Laufe unserer langjährigen Erfahrung im Mühlenbau noch niemals von einer allergischen Reaktion auf den Granit-Mahlstein gehört.



